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Willkommen auf unserem Blog

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Die Gemeinschaft der Xavière-Schwestern begleitet Sie mit Ihrem Gebet.

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Es ist eine gute und wichtige Tradition, für- und miteinander zu beten. Wir möchten Ihnen gerne anbieten, uns Ihre Fürbitten anzuvertrauen, damit wir sie in unser tägliches Gebet mit hinein nehmen können. Dabei kann es sich um Ängste, Sorgen oder Zweifel, aber auch Ihre Freude und Ihren Dank  handeln. Wir werden Ihre Gedanken mit in unser fürbittendes Gebet nehmen.

Die Gemeinschaft betet regelmäßig morgens und abends und möchte mit diesem Angebot die Anliegen der Menschen mit denen wir hier leben und arbeiten noch konkreter mit in unser Gebet nehmen. So können wir uns gemeinsam im Gebet tragen und unseren Glauben an Gott und Seine Barmherzigkeit miteinander teilen.

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Wenn Sie uns Ihr Gebetsanliegen mitteilen möchten, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Sie sprechen uns persönlich an
  • Sie schreiben uns eine Email: cte.hamburg@xavieres.org
  • Sie schreiben es auf und werfen es in unseren Briefkasten ein: Öjendorfer Weg 10a.

Ihnen im Gebet verbunden

Sr Béatrice, Sr Claire-Cécile, Sr Gudrun

 

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Die Sternsinger sind wieder unterwegs

Jedes Jahr sind wir von den Sternsingern begeistert!

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Zuerst,  weil diese Kinder als Könige süß sind

Zweitens, weil sie durch die großzügigen Spenden, die sie sammeln, Kindern in Not helfen.

Drittens für die Bedeutung der Beziehung zwischen Staat und Religion in Deutschland

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Jedes Jahr sehen wir einige Fotos, auf denen Angela Merkel im Kanzlerhaus,

 

 

 

 

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oder Bürgermeister oder Abgeordnete im Landtag  die Sternsinger empfangen. Für die Franzosen sind diese Fotos unvorstellbar! Tatsächlich ist die Trennung zwischen Staat und Religion so stark, dass kein französischer Präsident, sich in der Öffentlichkeit mit einer irgendeiner religiösen Gruppe fotografieren lassen würde. Das würde bedeuten, dass der Präsident eine Religion bevorzugen würde.

Und in diesem Fall weiß jeder, dass Frau Merkel  lutherisch ist. Trotzdem begrüßt sie alle Sternsinger mit ihren Begleitern  und nimmt sich Zeit um eine Rede zu halten. D.h. dass das Ziel ganz verständlich ist: Die Sternsinger vertreten zwar die katholische Kirche, aber eigentlich viel mehr eine Gruppe, die sich für die Armut der Welt einbringt. Diese Aktion wirkt weit über die Religion hinaus.

Und wir fühlen uns wohl diesem globalen Verständnis!

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Straßennamen

IMG_0296Unterwegs in Heide fällt mein Blick auf den Straßennamen: Hölle. Und gleich darunter ein Schild: Durchfahrt verboten. Da ist die Versuchung groß, mir ein ein paar theologische Gedanken zu machen, zumal ich in Lübeck ja auch schon den Straßennamen Fegefeuer gesehen habe. Warum auch immer Straßen diese Namen tragen müssen, was auch immer an diesen Orten geschehen sein mag, weder das Fegefeuer, noch die Hölle sind für mich reelle Orte, die uns nach unserem Ableben erwarten. Fegefeuer sagt mir etwas von der unglaublichen Liebe Gottes, die dann alles, was mich in meinem Leben gehindert hat zu lieben, zu heilen, zu geben, wegfegt in ein Feuer, dass all diese negative Energie verbrennt. Für immer. Die Hölle besteht für mich dann nur als Möglichkeit, diese Liebe in aller Freiheit zu verweigern,an allem Zerstörerischen festzuhalten. Ich bin der festen Überzeugung, dass es im Angesicht unseres liebenden Gottes nur eine Freiheit gibt, nur eine Möglichkeit, frei zu sein. Die Freiheit, die lang ersehnte Freiheit uns endlich von ihm lieben zu lassen. Ohne Aber. Alles andere ist keine Freiheit für mich, sondern Fesseln, Blindheit, Arroganz, Verletzung.

So schaue ich wieder auf die beiden Straßenschilder und nehme dieses Bild als tröstliche, befreiende Botschaft mit: Zur Hölle ist die Durchfahrt verboten. Erlaubt ist, sich der unendlichen Liebe Gottes anzuvertrauen.

Gudrun

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Das Weihnachtslicht aus Indien

Dieses Jahr haben wir  Weihnachten mit 5 indischen Studenten zusammengefeiert. Claire-Cécile, die als Seelsorgerin für die TUHH (Technische Universität Hamburg Harburg) tätig ist, hatte einige internationale Studenten  am 25. Dezember zum Mittagessen eingeladen.

Die meisten unter uns haben sich zwar zum ersten Mal  getroffen,  aber die Stimmung  war sehr entspannt, gemütlich und fröhlich. Wir haben viel gelacht! Viel Humor über das Studium im Ausland, über  kulturelle Verschiedenheiten,  über was  uns erfreut und  was schwieriger sein kann.

 

 

Zum Kaffee Kuchen hat sich Pater Jose (indischer Priester in der Billstedter Pfarrei) zu uns gesetzt. Indien ist riesig aber er  kommt genau aus demselben Gebiet wie eine Studierende!

Wir danken allen unseren Gästen. Es war eine große Freude, Weihnachten mit euch zusammen zu feiern!

Nächstes Jahr könnten Sie auch vielleicht eine solche Erfahrung machen dank der Aktion internationaler Weihnachtsgast ! http://www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/downloads/internationales/Flyer_Intern_Weihnachtsgast_2017_11_21.pdf

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnet neues Jahr 2018!

 

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Ein Triduum in Nütschau als Vorbereitung zur Weihnachten

Jedes Jahr nehmen die Xavieregemeinschaften drei Einkehrtage vor oder nach Weihnachten und Ostern.

Zur Weihnachten treffen wir   andere Gemeinschaften, obwohl wir schweigen. Komisch! Aber die Stille ist auch eine Art und Weise, uns tiefer kennenzulernen und eine stärkere Gemeinschaft mit Gott zu bilden.

Dieses Jahr haben wir Freundinnen der Hamburger Gemeinschaft  eingeladen aber auch einige Xavieren, die kein Problem mit der Sprache haben. Sie sind zu dritt aus Paris und Marseille angekommen. Das war eine Freude wieder Aurelie bei uns zu sehen.

Am gestrigen Tag vor unserer Fahrt nach Nütschau haben wir zusammen mit Pfarrer Albrecht (von unserer Pfarrei in Billstedt) die Messe gefeiert. Und es war schon ein Fest, eine Vorbereitung der Vorbereitung!

 

 

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Wie Abraham braucht manchmal unsere Seele unterwegs zu sein…..

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Um unsere „Heimat“ in Norden zu erreichen…

Nütschau! Das persönliche und  gemeinsame Gebet, die Brüderlichkeit der Brüder, die Stille, die Schönheit, das leckere Essen…

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In der Stille erfahren wir was in jedem Zimmer auf  einer humoristischen Karte steht: „Du musst nicht in Bethlehem übernachten, damit Gott in dir geboren wird“.

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Das Thema unseres Triduums schloss die 3 Themen des Kapitels an: Gastfreundschaft, Fürsorge und Trost. Schließlich waren sie für das Geheimnis der Weihnachten sehr geeignet. Vor allem  sind wir von Gott eingeladen, diese drei Haltungen in ihm zu genießen. „In Ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen“ (Joh 1, 4).

Und „was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist. (1 Joh 1, 3)

Wir wünschen Ihnen gesegnete und dauerhafte  Weihnachtsfeste….

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Ich bin da!

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Schon  in Hamburg seit 40 Tage… es wäre aber Zeit, dass ich mich vorstelle!

Hallo zusammen, ich bin Maud, zweite Novizin zu Besuch bei der hamburger Gemeinschaft dieses Jahr!

Das Ziel meiner drei Monate hier in der Gemeinschaft ist das Charisma des Ordens La Xavière konkret zu vertiefen. Dafür teile ich das tägliche Leben der Gemeinschaft, und habe einen Auftrag bekommen : Ich mache ein Praktikum in einer Kita, hier in Billstedt, mit Kindern zwischen 3 und 5 Jahre. Da ich Schauspielerin und Theaterpädagogin bin, habe ich ein kleines Theaterprojekt mit einigen Kindern angefangen. Es macht viel Spaß und die Spontaneität der Kinder freut mich! Es fasziniert mich auch zu sehen, wie schnell die Stimmung sich verändern kann von verrückte Aufregung zu stiller Konzentration, wenn die Kinder sich für eine Übung wirklich interessieren. Es erfordert viel Anpassungsfähigkeit und Kreativität. Genau das finde ich begeisternd !

Zu meinem Erlebnis hier in Hamburg gehört auch der Auftrag von Béatrice, Claire-Cécile und Gudrun besser kennenzulernen. Dabei entdecke ich neue Welten (Pfarrei, Erzbistum, Unterkunft für Obdachlose und Flüchtlinge) und drei verschiedene und ganz konkrete Arten Xavière Schwester zu sein. Das ist auch sehr spannend !

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Was ich noch gerne sagen möchte ist,  dass ich mich sehr freue wieder in Deutschland zu sein und Deutsch reden zu können !! Ich habe nämlich drei Jahre in Berlin studiert und diese Zeit wahnsinnig genossen. Es ist aber schon ein bisschen her… 10 Jahre … ! Und seitdem war ich noch nie nach Deutschland zurückgekehrt.

Ich bin also für diese Erfahrung sehr dankbar und freue mich auf die zwei übrigen Monate in der Hansestadt Hamburg !