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Willkommen auf unserem Blog

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Die Gemeinschaft der Xavière-Schwestern begleitet Sie mit Ihrem Gebet.

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Es ist eine gute und wichtige Tradition, für- und miteinander zu beten. Wir möchten Ihnen gerne anbieten, uns Ihre Fürbitten anzuvertrauen, damit wir sie in unser tägliches Gebet mit hinein nehmen können. Dabei kann es sich um Ängste, Sorgen oder Zweifel, aber auch Ihre Freude und Ihren Dank  handeln. Wir werden Ihre Gedanken mit in unser fürbittendes Gebet nehmen.

Die Gemeinschaft betet regelmäßig morgens und abends und möchte mit diesem Angebot die Anliegen der Menschen mit denen wir hier leben und arbeiten noch konkreter mit in unser Gebet nehmen. So können wir uns gemeinsam im Gebet tragen und unseren Glauben an Gott und Seine Barmherzigkeit miteinander teilen.

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Wenn Sie uns Ihr Gebetsanliegen mitteilen möchten, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Sie sprechen uns persönlich an
  • Sie schreiben uns eine Email: cte.hamburg@xavieres.org
  • Sie schreiben es auf und werfen es in unseren Briefkasten ein: Öjendorfer Weg 10a.

Ihnen im Gebet verbunden

Sr Béatrice, Sr Claire-Cécile, Sr Gudrun

 

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Etwas Neues in La Xaviere!

 

Seit Juli hat die Xaviere eine neue Generaloberin und einen Generalrat.

Das Foto ist da!

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Erste Reihe: Rechts: Christine Danel, Generaloberin ; Links: Geneviève Comeau, Assistentin

Zweite Reihe: Rechts: Christine Magnin, Mitte: Mireille Mion, Links: Laurence Loubières

Andere Fotos zu sehen: auf Facebook  oder http://www.xavieres.catholique.fr/…/reception_du_chapitre-2/#

Anlässlich  werden die Geburtstage der Gründungen in Afrika (Abidjan-Cocody =50 Jahre), Kanada (Montreal =20 jahre; Toronto = 10 Jahre) und in Hamburg (5 Jahre) gefeiert. Während wir über 50 Jahre für die erste Gemeinschaft in Abidjan gefreut haben, sind wir auch froh über unsere 5 Jahre!

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Die ganze Gemeinschaft

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dank der Unterscheidung dieses Kapitels hat jetzt die ganze Gemeinschaft drei Haltungen einzuleben:

        Gastfreundschaft sein                 Fürsorge                             Trost

 

Was für ein großes Programm!

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Im Juli

Das Generalkapitel fängt am 1. Juli in La Pourraque (in der Provence) an.

Gudrun und Beatrice werden dabei mit 27 anderen sein.

Das Kapitel ist die höchste Versammlung eines Ordens, sogar über der Generaloberin, im Vergleich zu einer Synode oder Konzil in der Kirche.  Die getroffenen Entscheidungen  sollen danach von der Generaloberin und ihrem Rat umgesetzt werden.

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Erstens acht Tage Exerzitien, um Gott besser zu hören und dann Wahl und Arbeit.

Die Wahl ist sehr wichtig. Es geht um eine neue Generaloberin und vier Xavieres als Generalrat für sechs Jahre. Natürlich gibt es keinen Wahlkampf, weil niemand  sagen kann: ich bin die Generaloberin, die für den Orden am besten angepasst ist. Wer wird die folgende sein? Die Antwort wird am 16 Juli veröffentlicht. Und es ist spannend.

 

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Zwischen dem 17. und 29. Juli werden Texte geschrieben und gearbeitet, um Richtungen für die zukünftigen Jahre zu geben.  Die Wörter müssen genau sein, damit die Xavieres des Kapitels einverstanden  sind und von allen verstanden werden.

 

 

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Anschließend wird die Versammlung der ganzen Kongregation zwei Tage lang mit der neuen Generaloberin veranstaltet. Nicht leicht, für 115 Schwestern eine Unterkunft zu finden aber das lohnt sich. Einmal alle sechs Jahre ist nicht zu viel. Und die Freude ist da!

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Auf Wiedersehen Hamburg!

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Ich bin seit fast 2 Monaten zurück nach Frankreich geflogen, und ich vermisse Hamburg immer noch! Das erste Wort, das mir auffällt, wenn ich an mein Praktikum in Hamburg denke, ist « Begegnung ». Ich habe nämlich in einem Monat viele verschiedene Leute kennengelernt, die alle von Christus gesprochen haben. Ich habe auch eine Stadt entdeckt. Und ich habe in einer anderen Gemeinschaft gelebt, und gesehen, es bedeutet, eine Xavière zu sein außerhalb Frankreichs.

Zuerst die Leute. So viele Gesichter fallen mir ein… Ich habe verschiedene Projekte der Caritas besucht, und an den Aktivitäten teilgenommen, das heißt in der Kleiderkammern mithelfen, Gäste der Alimaus bedienen, das Frühstück der Krankenstube zu bereiten, manchmal aus Französisch oder Englisch auf Deutsch übersetzen… Am Meisten ging es „einfach“ nur darum, da zu sein, für die Leute, mit den Leuten, nahe den Leuten, die kamen. Ich schreibe „einfach“ zwischen Gänsefüßen: es ist eigentlich gar nicht so einfach.  Ich bin keine Krankenschwester, keine Ärztin, keine Sozialarbeiterin. Ich konnte nichts wirklich „machen“, umso weniger als ich, als Ausländerin das deutsche System nicht kenne und manchmal Sprachprobleme hatte. Trotz dieser Grenzen, oder vielleicht dank ihnen, habe ich etwas sehr Schönes und Starkes erlebt. Ich denke an Achim, der schwer behindert ist, und der mir den Hamburger Hafen gezeigt hat und darüber alles erklärt hat; ich denke an einen Mann, mit dem ich begeistert über Literatur geredet habe; ich denke an Stefano, der Rumänische Dichter, der alle große französischen Dichter kannte, … In diesem Artikel kann ich nicht von allem sprechen, aber ich weiß, dass alle Personen, die ich getroffen habe, seien sie Hauptamtliche, Ehrenamtliche oder Obdachlose, mir etwas über die Menschheit beigebracht haben.

Der Rahmen war auch sehr wichtig! Sehr schnell habe ich mich in Hamburg verliebt: der Hafen, die ElPhi, Sankt Pauli, … Ich habe besonders die Stimmung gemocht, die besondere Atmosphäre dieser zum Meer gewandten Stadt, die starke Identität der Freien und Hansestadt, ihren Dynamismus, …

Mir gefällt die Erinnerung an die Osterfeier, die ich in Sankt Joseph an der Großen Freiheit erlebt habe. Der Kontrast zwischen der lauten Straße, die Aufgeregtheit, die Feieratmosphäre und die Anspruchslosigkeit der Weihe, zwischen der aggressiven Lichter der Bars und dem Licht der gegen Regen und Schnee kämpfenden Flamme der Osterkerze… war für mich ein Zeichen des Sieges des Lebens gegen den Tod. Ich denke auch, dass es ein gutes Symbol für das Leben der Xavières war: es geht darum, in der Welt zu sein, auf eine demütige und entschiedene Weise!

P1130644In gutem Deutschem „last but not least“, dieses Praktikum war für mich die Gelegenheit, in einer anderen Gemeinschaft zu leben. Es ist eine Freude gewesen für mich, Gudrun, Beatrice und Claire-Cecile kennenzulernen, ihre Aufgaben zu entdecken, mit ihnen zu leben, und so vieles zu erleben: Lübeck, Ratzeburg, Neuengamme, die Lange Nacht der Museen… und wir haben auch die Kultur nicht vergessen und haben uns im Kino „die Schlümpfe“ angesehen!

Es war nicht einfach, zurück zum Noviziat zu fliegen. Aber ich weiß, dass dieses Praktikum ein besonderer Moment meines Lebens war, ich bete für alle die Leute, die ich dort getroffen habe, und hoffentlich komme ich eines Tages wieder!

Juliette, Novizin

 

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Die Wahl in Frankreich

Mai und Juni  waren von der Wahl in Frankreich geprägt.

Von Deutschland aus haben wir versucht dem Wahlkampf zu folgen. Nie haben wir solche Wahlkämpfe mit so viel Unvorhergesehenem erlebt. Für die Präsidentenwahl hielten wir den Atem bis zum Ende an und es ist nicht vorbei, da wir die Wahlen für das Parlament haben, die natürlich sehr wichtig für die Regierung sind. Danach werden wir sicher außer Pusten sein!

Jedes Mal sind wir (außer Gudrun) bis zum „Lycée Français“  mit den Verkehrsmitteln oder  dem Fahrrad gefahren.

Das Gymnasium liegt an der anderen Ecke der Stadt (ca 17 Km entfernt). Und wir haben dort viele Stunden verbracht. Aber nie war es so wichtig, unserer Meinung nach!

 

 

Jedes Mal haben wir einige Menschen erkannt: Sie kommen aus der französischen Gemeinde des Kleinen Michels oder der Verein „Hambourg Accueil“. Es ist immer merkwürdig in diesem Ort zu sein, wie auf einer französischen Insel. Plötzlich haben wir den Eindruck alles schneller und klarer zu verstehen!

In der Gemeinschaft waren die Gespräche über die Politik ganz offen. Wir haben unsere verschiedenen Informationenquellen ausgetauscht und haben zusammen  an den wichtigen Tagen ferngesehen.

Wir sind immer noch erstaunt, das Interesse an Frankreich in Deutschland zu sehen, zu hören und zu spüren und sind dankbar dafür!

Es bereitet uns auf die Wahl in Deutschland vor!

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GOTT IN ALLEM SUCHEN UND FINDEN

Gudrun hat der Michel-Aktion geholfen. Hier liegt der Artikel

http://www.michel-stiftung.de/gott-in-allem-suchen-finden/03.05.2017Gudrun-Steiss-2-e1494248581979

„Salz der Erde sammeln, mischen und dann in alle Welt zurückschicken? Eine super Idee, da mache ich mit“, fand Gudrun Steiß, als sie von der Pfingstaktion „Salz der Erde“ des Michel hörte.

Was der katholischen Ordensschwester daran besonders gefällt, ist die damit symbolisierte Weltverbundenheit: „Das ist großartig!“ Also aktivierte die Schwester des kleinen französischen Ordens La Xavière ihr Netzwerk von 115 Schwestern. „Wichtig war mir, Menschen dafür zu gewinnen, die den Michel kennen“, erzählt die Leiterin der Pastoralen Dienststelle des Erzbistums Hamburg.

Die Resonanz war positiv und so kamen Säckchen mit Salz aus der Camargue aus Marseille, aus Neukaledonien in Kanada und Salz, das mühsam am Tschad-See gewonnen wurde und den ersten Teil der Reise per Kamel zurücklegte. Auch die anderen Salzsäckchen kamen nicht per Post, sondern wurden von Reisenden weitergereicht, bis sie Hamburg erreicht hatten.

Hier sind die Schwestern mit ihrem Orden seit mehr als vier Jahren vertreten, auch wenn man sie nicht auf den ersten Blick als Ordensschwestern erkennt: Sie tragen kein Habit und gehen weltlichen Berufen nach. „Jeans und Pullover sind ebenso in Ordnung wie Kostüm und Perlenkette“, erklärt Gudrun Steiß. Doch ehelose Keuschheit, Gehorsam und Armut gehören zu ihrem Gelübde. Das Einkommen wird geteilt, der Überschuss gespendet. „Gott in allem zu suchen und zu finden“ – das ist der Grundgedanke des Ordens, der 1921 in Frankreich gegründet wurde.

An der Michel-Aktion gefällt der 49-Jährigen vor allem, dass sie nicht auf materielle, sondern auf ideelle Werte setzt. „Salz kann sich jeder leisten, auch die Schwestern im Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt“, findet sie.
Ihr Glauben kennt keine Grenzen, er schafft Verbindungen. „Kirche ist offen für alle“, findet Gudrun Steiß. „Es heißt ja nicht `Salz der Kirche´, sondern `Salz der Erde´.“

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