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Willkommen auf unserem Blog

Wir wünschen Ihnen eine gute Reise durch unsere Seiten (siehe die oberen Rubriken)  P6074153

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Die Gemeinschaft der Xavière-Schwestern begleitet Sie mit Ihrem Gebet.

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Es ist eine gute und wichtige Tradition, für- und miteinander zu beten. Wir möchten Ihnen gerne anbieten, uns Ihre Fürbitten anzuvertrauen, damit wir sie in unser tägliches Gebet mit hinein nehmen können. Dabei kann es sich um Ängste, Sorgen oder Zweifel, aber auch Ihre Freude und Ihren Dank  handeln. Wir werden Ihre Gedanken mit in unser fürbittendes Gebet nehmen.

Die Gemeinschaft betet regelmäßig morgens und abends und möchte mit diesem Angebot die Anliegen der Menschen mit denen wir hier leben und arbeiten noch konkreter mit in unser Gebet nehmen. So können wir uns gemeinsam im Gebet tragen und unseren Glauben an Gott und Seine Barmherzigkeit miteinander teilen.

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Wenn Sie uns Ihr Gebetsanliegen mitteilen möchten, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Sie sprechen uns persönlich an
  • Sie schreiben uns eine Email: cte.hamburg@xavieres.org
  • Sie schreiben es auf und werfen es in unseren Briefkasten ein: Öjendorfer Weg 10a.

Ihnen im Gebet verbunden

Sr Béatrice, Sr Claire-Cécile, Sr Gudrun

 

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Kontemplative Exerzitien

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Béatrice du hast 10 Tage in Stille in Haus Gries verbracht. Warum so viele Tage? Was ist Haus Gries?

Haus Gries ist ein Haus im Frankenwald,  das der Jesuit Franz Jalics seit 30 Jahren  den kontemplativen Exerzitien gewidmet hat. Er bietet  diese Exerzitien nach einer  eigenen Methode,  die sie „ der Grieserweg“  nennen. https://www.haus-gries.de/

Was bedeuten kontemplative Exerzitien?

Franz Jalicz ist Jesuit. Das ganze Team ist von den ignatianischen Exerzitien geprägt.  Die Exerzitien von Ignatius von Loyola verwenden  biblische Texte. Die kontemplativen Exerzitien  hingegen sind üblich ohne biblische Texte und ohne Buch. Es geht um eine Haltung. Alles beruht auf die Ausrichtung auf Christus. Es ist eine Art und Weise, aufmerksam  zuzuhören, auf das, was schon da ist, sei es  Gutes oder  Schmerzhaftes. Alles ist   Christus Trost und Erlösungsmacht zu übergeben.

Geraten diese Exerzitien nicht in die Gefahr nur auf der psychologischen Ebene zu bleiben?

Die Psychologie spielt eine Rolle wie  in allen Bereichen des Lebens. Aber der Teilnehmer richtet sich auf einen Anderen aus, mit dem Glauben und der Hoffnung, dass Er allein verändern und heilen kann.

Manchmal ist die Wirkung ohne Worte: Wenn Frieden und Freude in schmerzhafteren Ereignissen ankommen. Das ist gegeben. Selbst kann man sich es nicht geben.

 Kannst du uns einen Tag beschreiben?

Jeden Tag fangen wir mit Chi Qong Exerzitien an, damit der ganze Körper sich auf die geistliche Erfahrung öffnet.

Die Mahlzeiten sind ohne Lesung oder Musik.

Wir haben eine Stunde Dienst für das Haus.

Jede, jeder trifft eine/einen Begleiterin/Begleiter, um über das Gebet zu sprechen.

blick_auf_kirchenfenster_mit_tabernakel.250b4cdbJeden Abend wird Eucharistie gefeiert mit einer langen Ansprache über die angebotenen Themen von Jalicz.

Dazwischen beten wir 8 bis 10 Schichten von 30 Mn

 

 

 

Hast du dir Zeit genommen, um spazieren zu gehen?

Ja natürlich. Im Wald kannst du Füchse und Rehe treffen.

 Was sind die Themen?

Z.B. Die Natur, das Leid, die Vergebung, die Erlösung…

Du hast eine große Erfahrung mit den geistlichen Exerzitien von Ignatius  von Loyola (20 Jahre!)Was haben dir diese Exerzitien Neues gebracht?

  •  Eine Erneuerung der umgesetzten Struktur der Exerzitien.
  • Etwas Leichteres im Alltagsleben umzusetzen. Ich bete jetzt ohne Texte
  • Ich höre viel besser die Worten der Laudes und Vesper
  • Die Methode, die Vorschläge, um ins Gebet zu kommen, helfen mir, mehr vor Gott anwesend zu sein. D.h die Konzentration hat sich verbessert.

 Wer waren die anderen Teilnehmer?

25 bis 72 Jährige Frauen und Männer, unter anderen Protestanten (davon ein Pastor), Ordensleute und Weltpriester, Laien…

Sie stammten aus Deutschland, Österreich, England, Kanada…

In Frankreich sind diese Exerzitien nicht sehr bekannt, außer in Hautmont, ein geistliches Zentrum im Norden.

In Hamburg entdecke ich jetzt, dass es Verbindungen gibt mit, da sie alle mit dieser Methode beten:

  • den Karmelitinnen in Finkenwerder(einmal pro Monat)
  • dem Kleinen Michel (Donnerstag Abend um 17 Uhr)
  • dem Haus der Stille und der Begegnung in Seevental

 Wer waren die Begleiter?

Sie wechseln ab, je nach dem Programm.

Seit einem Jahr hat sich Jalics  in Ungarn zurückgezogen aber die Leiterin des Hauses versucht seinen Geist weiterzuführen. Dazu kommen ein Jesuit und einige Weltpriester je nach ihren Möglichkeiten.

Was für ein  Haus ist es?

Während des Krieges war es ein Krankenhaus.

Das Haus ist mit der Natur verbunden. Wir essen vegetarisch, trinken Bio-Apfelsaft. Die Eichhörnchen fressen zusammen mit den schönsten Vögeln und den zwei Hühnern des Hauses.

Wie hast du das Haus kennengelernt?

Eine Xaviere, Françoise hat mir davon begeistert erzählt.

Jan Roser, ein Jesuit des Kleinen Michels, der Pfarrer der französischen Mission ist, hat dort gewohnt und auch davon gesprochen.

51yrmv9zkyl(1)Ich habe Bücher von Jalics gelesen.

 

 

 

Was nimmst du mit?

Es hat mir wirklich gut getan, diese Gläubigen zu sehen. Sie sind am Suchen und Beten.

Wenn ich in dieser Haltung (Christus ist da) und  in dieser  Ausrichtung (Christus einfach im Vertrauen treffen) bleibe, bin ich wie der Wächter, der für seinen Meister wacht oder wie die Fischer, die noch einmal ihr  Netz auswerfen, wenn der Meister es  ihnen vorschlägt.

Christus hat Interesse an unserem Leben, unseren Tränen und Fragen.  Man kann Ihm vertrauen.

 

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