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Frohe Ostern ! Die Freude der Auferstehung sei mit euch!

Wie die Jünger, die Christus nach seiner Auferstehung am Strand erkannt haben, sind wir zur Ostsee gefahren, um Ostern zu feiern.

 

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Wie Petrus ins Wasser gesprungen ist, ist Beatrice trotz der Kälte ins Wasser getreten.

 

 

 

 

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Wir haben von weitem ihr Vertrauen  bewundert. Wir zogen vor,  dem Missionsbefehl  Christi  („Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern“)  eine weitere Bedeutung zu geben:  wir haben versucht die Vögel  zu evangelisieren.

 

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Ökumenischer Kreuzweg in KZ Neuengamme

Ein sonniger Palmsonntag, um einen Kreuzweg in einem dunklen Ort zu erleben!

Ein unerwartete Szene hat im KZ Neuengammen stattgefunden: Ältere mit Jugendlichen, Katholiken mit Evangelischen zusammen um das Kreuz herum, das alle verbindet.

Neun Stationen durch das KZ. Neun von Leiden geprägte Orte. Jedes Mal eine Dokumentation, ein Augenzeugenbericht und ein Psalm wurden zu dem  Evangelium der Passion  hinzugefügt, so dass der Schrei dieser Menschen, die Im  KZ gelitten haben, die heutigen Schreie und den Schrei von Christus zusammen klingen lassen.

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Am Ende  wurden wir dazu eingeladen, Blumen als Hoffnungszeichnen auf dem Mahnmal oder auf den Gräbern von verschiedenen Ländern zu legen. Das Auferstehungslied, das wir zusammen gesungen haben, erweckt die Hoffnung, dass das Opfer dieser Menschen nicht umsonst war.

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Eine Novizin zu Besuch

 

Ich heiße Juliette und bin Novizin bei der Xavières seit September 2016. Ich bin in Hamburg seit dem 3. April für 5 Wochen, um ein Praktikum zu machen bei der Caritas. Ich bin sehr begeistert, Hamburg zu entdecken! Schon habe ich die Freude gehabt, Hamburg unter der Sonne zu sehen und zu entdecken.

Ich stamme aus Paris und habe dort Management gelernt. Vom Beruf bin ich Unternehmersberaterin im Verteidigungs- und Flugbetriebsbereich. Ich habe auch einen Verein in Frankreich geleitet, „Entourage“, der die Ausgrenzung der Obdachlosen bekämpft: es handelt sich um ein soziales Netzwerk, um die Anwohner zu ermutigen, mit Obdachlosen in Kontakt zu treten. Diesem liegt die Idee zugrunde, dass die Obdachlosen nicht nur am Hunger und Kälter leiden, sondern auch an Ausgrenzung, und, dass ein Lächeln, ein Gespräch, sind wertvoll sind. Eine Darstellung dieses Netzwerks können Sie sich ansehen auf diesem Video (leider nur auf Französisch): https://www.youtube.com/watch?v=IYUo5WAZxXs&t=14s

Bei meinem Praktikum bei der Caritas geht es darum, bei den Obdachlosen zu sein und Caritas Projekte zu entdecken. Das Ziel ist nicht, etwas Außerordentliches zu machen, sondern etwas in der Demut des Dienstes zu erleben. Ich freue mich sehr darüber!

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Drei Tage im Karmel Maria Regina Martyrum in Berlin

 

P1010333Jedes Jahr macht jede Xavière-Gemeinschaft drei Tage Exerzitien (Schweigen und Beten), vor oder nach Weinachten und vor oder nach Ostern. Dieses Jahr haben wir dieses Triduum in März im Karmelkloster der Karmeliterinnen in Berlin verbracht. Wir kannten es nicht und wir sind sehr bewegt geworden.

Die Anfänge dieses Klosters liegen im Karmel Dachau, von wo aus 1982 mehrere Schwestern nach Berlin aufgebrochen sind und 1984 das neu gebaute Kloster neben der Gedenkekirche „Maria Regina Martyrum“ im Berliner Stadtteil Charlottenburg bezogen. Dieses Kloster hat den Auftrag, für den Frieden zu beten, weil es in der Nähe der Gedenkstätten Plötzensee liegt. Es war ein riesiges Gefängnis, wo Dietrich Bonhoeffer 18 Monaten  lang inhaftiert war und ca 3000  Menschen hingerichtet wurden.

 

Das Kloster blickt auf die Gedenkkirche Maria Regina Martyrorum, die Dr. Erich Klausener, Dompropst Bernhard Lichtenberg und die beiden Kreisauer, den Jesuitenpater Alfred Delp und Helmuth James Graf von Moltke gewidmet ist aber  pars pro toto den Vielen, oft gar nicht namentlich bekannten Opfer der NS Diktatur.

In direkter Nachbarschaft liegt auch die Evangelische Gedenkkirche mit dem “Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee”. Das  markiert, dass das Gedenken eine gemeinsame Aufgabe beider Konfessionen ist, wie auch der gemeinsame Widerstand spät, -aber nicht zu spät- die konfessionellen Grenzen sprengte.

Der Hof der Kirche und  der Glockenturm erinnern an den Hof und Turm des KZ. Die Kirche stellt sich wie ein Sarkophag vor.

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Innen vor der Unterkirche (Krypta): Das Aufgehobensein des Todes im Leben tritt dem Betrachter plastisch entgegen in dem gewölbten Leib der Mutter, der Pieta. Diese Skulptur wird zum Symbol aller, die glauben, hoffen und lieben. Täglich versammeln sich hier die Schwestern und Besucher nach dem Mittagsgebet in der Kapelle zum Gebet um Frieden.

Über eine Treppe gelangt man nach oben zunächst in die kleine Taufkapelle und dann in den großen Kirchenraum, dessen Betonwände fensterlos sind. Das Licht dringt ausnahmslos auf indirekte Weise durch Lichtbänder über die eingehängte Flachdecke und zuseiten der Stirnwände ein. 

Die Altarwand trägt das große farbige Wandbild von Georg Meistermann. Dieses Altarbild, das die Vision des Himmlischen Jerusalem aus der Offenbarung des Johannes zeigt, ist Abschluss und Hinweis zugleich: Es schließt den Kirchenraum nach Osten ab – zur aufgehenden Sonne hin als Symbol für den auferstandenen Christus und zugleich ist es ausgerichtet auf die Gedenkstätte Plötzensee, die etwa 1,5 Kilometer östlich der Kirche liegt.

Dieser Ort der Ökumene und die Schicksale der  Menschen dort haben unser Triduum tief geprägt.

Wir wollten mit  Jesus über sein Leben und Tod beten. Alles wies darauf hin:

Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Übergang zum Leben in der Gemeinschaft mit Gott.

 

 

 

 

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Ein ökumenisches Angebot in der Fastenzeit: Die Exerzitien im Alltagsleben für das Hamburger Bistum

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Da liegt der Artikel des Pfarrbriefs, um dieses neue Angebot mitzuteilen.

Manche Menschen machen Exerzitien in einem Kloster. Sie fahren ab und sind von den Sorgen weit entfernt. Das ist sicher gut!  Aber mit diesem Heft kann man anders es machen.

Die Exerzitien im Alltagsleben haben den Vorteil, dass Sie  keinen  Urlaub  dafür nehmen müssen. Sie brauchen nur ein bisschen Zeit (ca 20 Mn), um jeden Tag zu beten. Keine Angst, das kann sehr schön sein! Alle Hinweise finden Sie im Exerzitienheft, das Sie über unser Gemeindebüro (St Paulus und Jubilate Kirche in Billstedt) bekommen können.  Sie werden also eine Art und Weise entdecken, wie das Gebet mit der Gottesworten am Leben anknüpfen kann. Eine Erfahrung, die sich lohnt.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich einer ökumenischen Gruppe anzuschließen, um über diese besonderen Erfahrungen zu sprechen.  Sr Claire-Cécile (Xavière) und die Pastorin Dr Kirstin Faupel-Drevs der Jubilate Kirche werden die Gruppe begleiten. Wir treffen uns vier Wochen lang immer um 19.30 im Gemeindesaal der Jubilate Kirche Merkenstrasse 4:

Termine 20 und 27 März, 3 und 10 April.

Das dazugehörige Heft erhalten im Pfarrbüro. Bei Interesse an der Exerzitiensgruppe melden Sie bitte bei  clairececile_zimmermann@yahoo.com

Sankt Paulus in Billstedt                                     Die   Jubilate Kirche Merkenstr. 4

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« Fasten und teilen » in der Fastenzeit

 

Wie die anderen Jahre haben wir in der Pfarrei St Paulus in Billstedt und St Stephanus in Mümmelmansberg einen fastenabend angeboten. Jedes Mal ist die Spende an ein Projekt angeknüpft. Dieses Jahr haben wir die Leiterin  der Krankenstube Frau Kieninger eingeladen, die uns mit  Begeisterung diese Einrichtung vorgestellt hat.

Die Krankenstube für Obdachlose befindet sich im ehemaligen Hafenkrankenhaus auf St. Pauli und ist ein stationär-ambulantes Hilfeangebot für kranke obdachlose Menschen.

Viele Menschen in Hamburg leben in Armut.  Mehr als  1.000 Personen sind obdachlos, haben wenig Perspektiven und häufig auch eine angeschlagene Gesundheit. Die Caritas ist für diese Menschen da, mit zahlreichen Angeboten und Projekten.

Rund um die Uhr stellt die Krankenstube 18 Betten für diesen Personenkreis bereit. Vier dieser Betten werden zur Nachsorge von Menschen, die an einer geschlossenen TBC erkrankt sind, zur Verfügung gestellt. Neben der gesundheitlichen Pflege soll die sozialpädagogische Betreuung die Rückkehr der obdachlosen Männer und Frauen auf die Straße verhindern.

18 Betten für diese ganze Bevölkerung sind wie ein Tropfen auf dem heißen Stein aber es ist die einzige solche Einrichtung in Hamburg und viele Obdachlosen werden dort schweren Krankheiten geheilt und sie erleben die Wärme der Beziehung. Ein gemütlicher Raum in dem harten Leben!

Aber Frau Kieninger hat uns deutlich mitgeteilt, dass die Krankenstube Unterstützung braucht.  So haben wir gespendet und eine Kollekte von Badetüchern wird eingesammelt.

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