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GOTT IN ALLEM SUCHEN UND FINDEN

Gudrun hat der Michel-Aktion geholfen. Hier liegt der Artikel

http://www.michel-stiftung.de/gott-in-allem-suchen-finden/03.05.2017Gudrun-Steiss-2-e1494248581979

„Salz der Erde sammeln, mischen und dann in alle Welt zurückschicken? Eine super Idee, da mache ich mit“, fand Gudrun Steiß, als sie von der Pfingstaktion „Salz der Erde“ des Michel hörte.

Was der katholischen Ordensschwester daran besonders gefällt, ist die damit symbolisierte Weltverbundenheit: „Das ist großartig!“ Also aktivierte die Schwester des kleinen französischen Ordens La Xavière ihr Netzwerk von 115 Schwestern. „Wichtig war mir, Menschen dafür zu gewinnen, die den Michel kennen“, erzählt die Leiterin der Pastoralen Dienststelle des Erzbistums Hamburg.

Die Resonanz war positiv und so kamen Säckchen mit Salz aus der Camargue aus Marseille, aus Neukaledonien in Kanada und Salz, das mühsam am Tschad-See gewonnen wurde und den ersten Teil der Reise per Kamel zurücklegte. Auch die anderen Salzsäckchen kamen nicht per Post, sondern wurden von Reisenden weitergereicht, bis sie Hamburg erreicht hatten.

Hier sind die Schwestern mit ihrem Orden seit mehr als vier Jahren vertreten, auch wenn man sie nicht auf den ersten Blick als Ordensschwestern erkennt: Sie tragen kein Habit und gehen weltlichen Berufen nach. „Jeans und Pullover sind ebenso in Ordnung wie Kostüm und Perlenkette“, erklärt Gudrun Steiß. Doch ehelose Keuschheit, Gehorsam und Armut gehören zu ihrem Gelübde. Das Einkommen wird geteilt, der Überschuss gespendet. „Gott in allem zu suchen und zu finden“ – das ist der Grundgedanke des Ordens, der 1921 in Frankreich gegründet wurde.

Salz

An der Michel-Aktion gefällt der 49-Jährigen vor allem, dass sie nicht auf materielle, sondern auf ideelle Werte setzt. „Salz kann sich jeder leisten, auch die Schwestern im Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt“, findet sie.
Ihr Glauben kennt keine Grenzen, er schafft Verbindungen. „Kirche ist offen für alle“, findet Gudrun Steiß. „Es heißt ja nicht `Salz der Kirche´, sondern `Salz der Erde´.“

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Wir feiern unsere 50 Jährige Anerkennung als Orden

dialogue50rectoJetzt sind wir also 50 geworden! Zumindest als diözesanrechtlich anerkannter Orden. Denn wenn wir das Datum der eigentlichen Gründung nehmen würden, wären wir dieses Jahr 92. Und als Orden päpstlichen Rechtes feiern wir dieses Jahr unseren 3. Geburtstag.

Warum also feiern wir diesen 50. Geburtstag? Alle 20 Gemeinschaften in Frankreich, Afrika, Kanada und Deutschland (!) versammeln sich, laden Freunde, Bekannte und Kollegen ein zu einem Festgottesdienst und einer freundschaftlichen Begegnung.

Wir möchten uns nicht selber feiern! Wir möchten, zusammen mit anderen, Gott danken, für sein Wirken in unserem Leben und in unserem Orden. Wir möchten danken für unsere Berufung, Ihm nachzufolgen und zu dienen. Wir möchten danken für die Freundschaft und Unterstützung, die wir so oft erfahren dürfen. Wir möchten danken, für alles, was wir mit IHM in all dieser Zeit wirken und sein durften.

Ja, wir möchten Gott feiern, Seinen Sohn, der auf unseren Wegen mitgeht und Seinen Heiligen Geist, der uns Seine Kraft und Seine Freude schenkt.

Anfangs haben wir gezögert nach nur 9 Monaten in Hamburg, schon unseren 50. zu feiern! Aber gerade hier möchten wir zutiefst unseren Dank an Gott feiern, für die herzliche Aufnahme und die große Hilfe und Unterstützung, die wir hier erfahren dürfen. Und wir möchten gemeinsam danken, für all die Spuren Gottes Wirken in unserem Leben und vor allem auch im Leben derer, denen wir begegnen.

So freuen wir uns, dass wir diesen Geburtstag am 20. Juni im Morgengottesdienst, der Ansgarkapelle feiern zu können. Und da der Geburtstagskuchen nicht fehlen darf, gibt es danach  ein festliches Frühstück mit denen, die danach noch etwas Zeit haben.

Dieser Geburtstag ist für unseren Orden der Auftakt für ein ganzes Jubiläumsjahr. Wir wünschen uns, dass wir es dann mit einer etwas größeren Feier, gemeinsam mit allen, die möchten, abschließen können.